Varroa, der Lebenszyklus

Die 1,6 mm große Varroamilbe klammert sich an das Haar der Honigbiene und lässt sich von der befallenen Biene umhertragen, ja sie fliegt sogar huckepack mit durch die Luft. Wenn ein Bienenvolk zusammenbricht, schwärmen die letzten überlebenden Bienen aus und betteln sich in andere Bienenvölker ein, so kann ein durch Varroabefall sterbendes Volk alle anderen Bienenvölker im Umkreis von 2 bis 3 km um den Stock auch noch mit Varroa infizieren. 

Varroa Steckbrief

  • Die Varroamilbe ist ein Parasit der Honigbienen, die sich vom Blut der Bienen und Larven ernährt.
  • Die Varroamilbenmännchen ist 1,1 mm, das Weibchen 1,6 mm groß.
  • Die Varroamilbe kam früher nur in Süd-Ost-Asien vor, wurde aber durch Unachtsamkeit eines Bieneninstituts nach Europa eingeführt.
  • Da sich die Varroamilbe am liebsten in der Drohnenbrut ihre Eier ablegt wird diese größten teils vom Imker herausgeschnitten, um den Varroabefall zu vermindern.
  • Ein Varroamilbenbefalll kann tödlich für das Honigbienenvolk sein, sofern der Imker diesen ignoriert und nichts dagegen unternimmt.
  • Zum Glück gibt es unterschiedliche Methoden zur Vernichtung der Plage durch Einsatz von Chemischen Hilfsmitteln.

Die Varroamilbe

Die Varroamilbe ist ein 1 bis 1,6 mm großer Parasit der Honigbienen. Die Varroaweibchen klettern in die Brutzellen der Honigbienenlarven kurz bevor diese verschlossen werden und legen ihre Eier ab. Die wehrlosen Larven werden angebissen, das Blut wird abgesaugt und die Bienen kommen geschwächt auf die Welt. Die Milben übertragen auch Krankheiten und Viren, so dass es vermehrt zum Schlüpfen von verstümmelten Jungbienen kommt. Bienen mit verkümmerten Flügeln sind ein deutliches Zeichen für Varroabefall.

Ein solcher Varroamilbenbefalll, der eigentlich mittlerweile für nahezu alle Honigbienenvölker weltweit alltäglich ist, kann tödlich für das Honigbienenvolk sein, sofern der Imker diesen ignoriert bzw. nichts dagegen unternimmt. Derzeit gibt es unterschiedliche Methoden zur Bekämpfung durch den Einsatz von Ameisensäure, Oxalsäure und Milchsäure.

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