Arbeiten im Jahresüberblick

Im folgenden gebe ich Euch einen Überblüick über die imkerlichen Arbeiten im Jahreslauf. Ich imkere seit Dezember 2013, habe an den Lehrgängen des Landesverbands Hessischer Imker teilgenommen, den Ratschlägen meiner Imkerkollegen Werner Würkner (Imkermeister), Rolf Siepermann (mein Imkervater), Dirk Unger (Imkerei Dirk Unger, You Tube) und diversen Beiträgen der Imkerzeitschrift "Die Biene" habe ich ausführlich gelauscht und mir meine Gedanken dazu gemacht und letzten Endes eine Betriebsweise entwickelt, mit der es mir möglich ist, ohne riesigen Zeitaufwand 10 Völker inclusive Königinnenzucht mit Belegstellenbesuch problemlos nebenher zu bewältigen.

In den zurückliegenden Jahren habe ich eines gelernt, jeder Imker hat seine eigne von ihm für sich entwickelte Betriebsweise und deshalb kann man nur Einblicke in die Imkerei geben, den einen richtigen Weg gibt es nicht, nur immer wiederkehrende Arbeiten, die zu gewissen Zeiten getan werden müssen. Ich versuche hier einen groben Überblick darüber zu geben und meine Erfahrungen einfließen zu lassen.

Imkern mit einem Brutraum

Das Imkern mit einem Brutraum hat mehrere Vorteile, das Brutnest ist kompakter, die Ammenbienen haben genügend Abnehmer für ihr Gelee Royal, die Königin immer genug Platz zur Eiablage und so ist der Schwarmtrieb geringer. Der Imker hat einen besseren Überblick über das Volk, die Eiablage und das Verhältnis offener zu verdeckelter Brut. Zudem muss bei der Schwarmkontrolle nur eine Zarge durchgeschaut werden, man kann immer einen Wabentausch vornehmen und hat so stets frische, sauberes Wabenmaterial im Volk. Das aufwendige Prozedere des Wabentausches im Sommer entfällt komplett. Desweiteren wird der Brutraum nicht verhonigt, man hat vielmehr drei Honigräume zur Verfügung.

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